„Schwimmt das – oder geht das unter?“
Antworten auf diese und weitere Fragen erhielt jetzt der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, bei seinem Besuch im Fröbel-Kindergarten Völklinger Straße.
Der Termin fand im Rahmen der bundesweiten MINTmachtage 2026 der Stiftung Kinder forschen statt. Empfangen und durch die Einrichtung geführt wurde Johannes Winkel von Einrichtungsleiterin Céline Pagel. Im Mittelpunkt des Besuchs stand das gemeinsame Experimentieren und Forschen mit den Kindern der Einrichtung. Zudem nutzte der Politiker die Gelegenheit, sich im Gespräch mit den Fröbel-Bereichsleitungen Marek Körner und Oliver Just, Geschäftsleiterin Maryam Dalir, Fachberaratung Nina Schachtschneider sowie Meta-Leitung Timo Schürmann über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der frühen Bildung zu informieren.
Wenn Kinder die Welt forschend entdecken
Passend zum diesjährigen Motto der MINTmachtage „Sag mal Ahhhh – gesund in die Zukunft!“ gingen die Kinder einer spannenden naturwissenschaftlichen Frage nach: „Was kann schwimmen, was nicht?“ Gemeinsam mit Johannes Winkel testeten sie verschiedene Materialien wie Papier, Watte, Holz, Faden und Steine im Wasser. Spielerisch setzten sie sich mit physikalischen Gesetzen auseinander und entdeckten grundlegende Zusammenhänge von Dichte, Gewicht, Volumen und Auftrieb.
„Mich hat beeindruckt, mit welcher Neugier und Ernsthaftigkeit die Kinder an die Fragestellungen herangegangen sind. Hier wird deutlich, wie wichtig frühe Bildung für die Entwicklung von Kompetenzen ist, die unsere Gesellschaft in Zukunft braucht. Kinder sollten möglichst früh die Chance erhalten, die Welt forschend zu entdecken“, sagte Johannes Winkel.
Bildung beginnt lange vor der Schule
Für Einrichtungsleiterin Céline Pagel macht genau das den besonderen Wert frühkindlicher Bildung aus: „Kinder sind von Natur aus Forscherinnen und Forscher. Unsere Aufgabe ist es, ihnen Zeit, Raum und Anregungen zu geben, damit sie ihre Fragen verfolgen und eigene Antworten finden können. MINT-Bildung beginnt nicht erst in der Schule, sondern im Alltag der Kita.“
Auch Digitalisierung und KI spielten im Gespräch eine wichtige Rolle – aber nicht im Sinne von „Tablets für alle“, sondern eines großen Potenzials für die pädagogische Dokumentation, mehrsprachige Zusammenarbeit sowie eine bessere Unterstützung für Fachkräfte, Kinder und ihre Familien.
Drei Botschaften an die Politik
Zum Abschluss fragte der Bundestagsabgeordnete ausdrücklich, welche Themen er aus Sicht von Fröbel politisch mitnehmen solle. Diese Gelegenheit ließen sich unsere frühen Bildungsexpertinnen und -experten nicht entgehen und formulierten drei zentrale Anliegen:
- „Wir brauchen wir keine ABC-Klassen im Vorschulalter, sondern eine konsequente Stärkung der alltagsintegrierten Sprachbildung in den Kitas. Sprache entwickelt sich am besten in guten Bildungsbeziehungen und im Alltag der Kinder.“
- „Qualität und Transparenz gehören stärker in den Mittelpunkt. Fröbel lässt alle Einrichtungen jährlich extern evaluieren und veröffentlicht die Ergebnisse in Form von Qualitätsberichten. Eltern haben ein Recht darauf zu wissen, welche Qualität eine Einrichtung tatsächlich bietet.“
- „Politik muss die demografische Entwicklung als Chance begreifen! Wenn die Kinderzahlen sinken, darf das nicht automatisch zu Kürzungen führen. Stattdessen können wir freiwerdende Ressourcen sinnnvoll nutzen, um die Qualität weiter zu verbessern und die Wunsch- und Wahlfreiheit von Familien bei der Suche nach einem Kitaplatz endlich Realität werden zu lassen.“